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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Ubstadt-Weiher e.V. findest du hier .
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Nachdem das Boot am Heck verstärkt und unzählige Meter Stromkabel im Boot verlegt wurden, fand in der letzten Woche nun der Anbau des Motors statt. Dieser stellt ein zentrales Element bei der Ersatzbeschaffung des Motorrettungsbootes dar. Unser derzeitiges Motorrettungsboot wird durch einen Außenbordmotor mit einem Propeller betrieben. Der Propeller erzeugt den Vortrieb durch schnelles Drehen - bei Vollgas können das bis zu 6.000 Umdrehungen pro Minute sein! Dass dadurch ein Verletzungsrisiko entsteht, welches andernorts teils schon zu schweren Unfällen führte, ist wohl nachvollziehbar. Leider bieten auch die auf dem Markt verfügbaren verschiedenen Modelle eines Propellerschutzes keine ausreichende Sicherheit, wie wir feststellen mussten. Daher musste der Bootsführer bisher dafür sorgen, dass sich keine Personen hinter dem Boot aufhalten und während des Betriebs darauf achten, dass sich niemand dem Bereich um den Propeller nähert.
Zur Erhöhung der Sicherheit für Erholungssuchende und Einsatzkräfte wurde nun ein Außenbordmotor mit einem Jet-Antrieb beschafft. Bei diesem befindet sich unten eine mit einem Gitter versehene Öffnung. Das dort angesaugte Wasser wird im Motor beschleunigt und durch eine Düse hinten ausgeworfen. Es befinden sich außen am Motor also keine beweglichen Teile, die gefährlich sind. Dies reduziert die Verletzungsgefahr deutlich und ist für uns besonders wichtig, weil wir in der Regel am Badestrand vor unserer Wasserrettungswache anlegen und sich dadurch Badegäste neben und hinter dem Boot befinden, wenn dieses für eine Kontroll- oder Einsatzfahrt ausrücken muss.
Durch den Jet-Antrieb besitzt das Motorrettungsboot auch bessere Manövriereigenschaften. So kann ein Jet-Motor in flacherem Wasser als ein Motor mit einem Propeller betrieben werden, wodurch die Manövrierbarkeit länger erhalten bleibt. Da für die Rückwärtsfahrt lediglich eine Umlenkung des Wasserstrahls erfolgt, ist auch das Abstoppen aus voller Fahrt sehr schnell möglich ohne dem Motor dabei zu schaden.
Der Bootsbauer hat unser Boot auch bereits erstmals mit Motor ins Wasser gesetzt, um testen zu können, ob der Anbau des Motors passt. Hierbei muss nämlich eine sehr genaue Feinjustierung erfolgen, die jedoch durch umfangreiche Vorarbeiten des Bootsherstellers fast nicht notwendig waren.
Neben dem Motoranbau wurden auch noch weitere Arbeiten am Boot durchgeführt. So wurde die Scheibe am Steuerstand eingebaut und eine um das Boot laufende Gummireling angebracht, welche das Boot beim Anlegen an einem Steg oder anderen Booten schützt.
Außerdem wurde das Boot auf den Anhänger gesetzt, um auch auf der Straße transportiert werden zu können. Dieser wird in den kommenden Tagen noch genauer an das Boot angepasst werden.
Umfassende Informationen, warum unser aktuelles Boot ersetzt werden muss und wie der aktuelle Stand der Ersatzbeschaffung ist, können immer auf der Projektseite unserer Homepage sowie auf Instagram verfolgt werden.
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