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Einsatz

15 Rettungen und eine erfolgreiche Wiederbelebung beim IRONMAN Kraichgau

Veröffentlicht: 02.06.2026
Autor: Simon Beck
Badische Neueste Nachrichten vom 02.06.2026
Badische Neueste Nachrichten vom 23.06.2026
Foto: Jonas Bauer, DLRG Ubstadt-Weiher e.V.
Foto: Jonas Bauer, DLRG Ubstadt-Weiher e.V.
Foto: Jonas Bauer, DLRG Ubstadt-Weiher e.V.
Foto: Jonas Bauer, DLRG Ubstadt-Weiher e.V.
Foto: Jonas Bauer, DLRG Ubstadt-Weiher e.V.
Foto: Jonas Bauer, DLRG Ubstadt-Weiher e.V.
Foto: Jonas Bauer, DLRG Ubstadt-Weiher e.V.

DLRG sichert den Ironman Kraichgau 2026 mit umfangreichem Rettungskonzept ab ​​​und zeigt hohe Professionalität bei Großveranstaltung am Hardtsee Ubstadt-Weiher

Beim Ironman Kraichgau, einem der größten Sportereignisse der Region mit über 4.000 Athletinnen und Athleten und mehreren Tausend Zuschauerinnen und Zuschauern, hat die DLRG am Wochenende erneut die Sicherheit der Schwimmwettbewerbe im Hardtsee Ubstadt-Weiher gewährleistet.

Zunächst galt es am Samstag, die Nachwuchsathleten mit den IRONKIDS und der Triathlon-Bundesliga auf dem Wasser abzusichern. Glücklicherweise musste bei diesen beiden Gruppen keine Person aus dem Wasser gerettet werden.

Am Sonntag folgte dann morgens mit dem IRONMAN Kraichgau 70.3 die Mitteldistanz, bei der sich rund 2.400 Personen auf die 1.900 Meter lange Schwimmstrecke begaben. Am Mittag musste der Start der olympischen Distanz aufgrund eines Gewitters mit starkem Regen um eine gute Stunde verschoben werden, konnte dann jedoch mit knapp 700 Athletinnen und Athleten bei Sonnenschein absolviert werden.

Die DLRG setzte für die wasserseitige Bewachung am Sonntag insgesamt 84 Einsatzkräfte, 9 Motorrettungsboote, einen Jetski, 8 Rettungsbretter und 8 Kajaks ein. Des Weiteren waren auf zwei Motorrettungsbooten Sonargeräte einsatzbereit, welche bei einem Ertrinkungsunfall zur Lokalisierung unter Wasser eingesetzt würden. Auch mehrere Taucher standen auf den Booten bereit, um jederzeit schnell reagieren zu können. Die Einsatzkräfte kamen aus den DLRG-Ortsgruppen Ubstadt-Weiher, Bruchsal, Nordhardt, Durlach, Forst, Neureut sowie Mosbach. Für eventuelle Wasserrettungseinsätze an anderen Seen oder Flüssen in der Region waren während des Veranstaltungszeitraums zudem die DLRG-Wachen in Oberhausen-Rheinhausen und Rheinstetten besetzt, die bei einem Alarm sofort ausgerückt wären.

Während des Wettkampfs mussten insgesamt 15 Personen aus dem Wasser gerettet werden. Ein Athlet erlitt während des Schwimmens einen Herzstillstand. Die Notlage wurde von der Besatzung eines DLRG-Bootes aus erkannt und sofort gehandelt. Gemeinsam mit zwei Athleten konnte der Mann durch mehrere Rettungsschwimmer, die sofort ins Wasser sprangen, um den Bewusstlosen zu sichern, an Bord gebracht werden. Dort begannen die DLRG-Einsatzkräfte unmittelbar mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Anschließend wurde der Athlet ans Ufer gebracht und an den Sanitätsdienst/Rettungsdienst übergeben. Gemeinsam mit diesem wurde auch durch rettungsdienstlich geschulte DLRG-Kräfte die Reanimation fortgesetzt bis nach etwa zehn Minuten der Kreislauf des Schwimmers wiederhergestellt werden konnte. Zur weiteren Versorgung und dem Transport wurde unter anderem ein Rettungshubschrauber angefordert, wobei die Person dann mit dem Rettungswagen und notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Der Einsatz zeigt, wie wichtig eine gut vorbereitete und abgestimmte Wasserrettung mit einem strukturierten Rettungskonzept bei Veranstaltungen dieser Größenordnung ist. Gerade bei einer langen Schwimmstrecke, vielen Teilnehmenden und hoher körperlicher Belastung müssen Rettungskräfte jederzeit schnell und koordiniert reagieren können. Dass die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ortsgruppen, der Einsatzleitung und dem Rettungsdienst eingespielt funktioniert, ist dabei ein entscheidender Faktor.

„Genau für solche Momente trainieren wir“, betonte Simon Beck, der Einsatzleiter der DLRG vor Ort. „Die schnelle Rettungskette aus Erkennen, Eingreifen und Wiederbeleben hat hier ein Leben gerettet.“


Ein großes Dankeschön geht an alle Einsatzkräfte sowie Helferinnen und Helfer, die die Versorgung unserer Rettungskräfte gewährleistet haben und sich den ganzen Tag um deren Verpflegung gekümmert haben. Auch danken wir allen Kuchenspenderinnen und Kuchenspendern, die fleißig Kuchen, Muffins etc. für unseren Kuchenverkauf gebacken haben!

"Plötzlich hat er aufgehört zu kraulen" - Bericht über die Rettung aus den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) vom 02.06.2026

"Beim Triathlon fast gestorben" - Bericht aus Sicht des Geretteten aus den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) vom 23.06.2026

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